Knowledge Management
Systematische Steuerung von Wissen

Informationen erzeugen, sammeln, teilen, nutzen und bewerten

Knowledge Management bildet eine zentrale Schnittstelle in der Wirtschaftsinformatik, da es die systematische Erfassung, Strukturierung und Verteilung von Wissen innerhalb von Organisationen mit digitalen Werkzeugen ermöglicht. Die Wirtschaftsinformatik liefert dabei die technologischen Lösungen und Konzepte, um Wissen effektiv zu managen und als strategische Ressource nutzbar zu machen.

Im persönlichen Alltag praktizieren wir Knowledge Management bereits durch die Organisation unserer Notizen in Apps, das Kategorisieren von Dateien oder das Teilen von Wissen in Studiengruppen. Auf Unternehmensebene manifestiert sich Knowledge Management durch komplexe Systeme wie Wissensdatenbanken, Expertenverzeichnisse oder Kollaborationsplattformen, die das kollektive Wissen allen Mitarbeitern zugänglich machen.


Grundlagen

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Was ist Knowledge Management / Wissensmanagement?


Wissensmanagement (Knowledge Management) bezeichnet den systematischen Prozess, mit dem Organisationen Wissen erzeugen, sammeln, teilen, anwenden und bewerten. Es wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: Betriebswirtschaftlich, soziologisch und informationswissenschaftlich. Die Wirtschaftsinformatik verbindet diese Ansätze und berücksichtigt Menschen, Prozesse und Technologien gleichermaßen. Eine zentrale Herausforderung ist der Umgang mit explizitem (dokumentierbarem) und implizitem (...
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Vorteile durch den Einsatz von Knowledge Management


Knowledge Management ist für moderne Unternehmen unverzichtbar geworden. Es ermöglicht die systematische Erfassung, Verteilung und Anwendung von Wissen innerhalb einer Organisation, was zu Innovationssteigerung, Effizienzverbesserung und Wettbewerbsvorteilen führt. Besonders für Wirtschaftsinformatiker bietet dieses Feld zahlreiche Chancen, da sie an der Schnittstelle zwischen IT und Geschäftsprozessen arbeiten. Ein effektives Wissensmanagement verhindert Wissensverluste, fördert den Wisse...
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Mentale Modelle: Struktur und Prozesse im Wissensmanagement


Mentale Modelle bilden die Grundlage für effektives Wissensmanagement. Als kognitive Netzwerke strukturieren sie unsere Wahrnehmung durch Knoten und Assoziationen. Ihre Dynamik wird durch zwei komplementäre Prozesse geprägt: Assimilation (Integration neuer Informationen) und Akkommodation (Anpassung bestehender Strukturen). Diese Konzepte haben besondere Relevanz für die Wirtschaftsinformatik, insbesondere bei der Gestaltung von Informationssystemen und Wissensmanagement-Lösungen.
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Ursprung der Materialien

Die Inhalte stammen aus eigener Feder und basieren zu Teilen auf Knowledge Management (Modul 31831), welches seit dem Sommersemester 2017 von der FernUniversität in Hagen angeboten. Das 10 ECTS Modul wird vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebliche Anwendungssysteme, geleitet und beinhaltet fünf englischsprachige Kapitel: Foundations, Content Management, Community Management and Collaboration, Competence Management, Selected Technological Aspects. Ich habe das Modul im Masterstudium Wirtschaftsinformatik belegt und empfehle es weiter!

Die bereitgestellten Unterlagen orientieren sich in ihrer Struktur an den Vorgaben des Lehrstuhls wurden jedoch um weitere Inhalte eigenständig ergänzt. Um die Korrektheit zu gewährleisten, sollten sämtliche Informationen eigenständig auf Aktualität überprüft werden.